Allgemeine Geschäftsbedingungen

für Werbeleistungen und Medienpartnerschaften der manager review GmbH

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen der manager review GmbH, Boschstraße 16a, 48703 Stadtlohn (nachfolgend "Anbieter") und dem Auftraggeber über Werbeleistungen, Medienpartnerschaften, redaktionelle Beiträge und die Nutzung von Auszeichnungen und Siegeln.

(2) Diese AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne von § 14 BGB. Verbrauchergeschäfte sind ausgeschlossen.

(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn und soweit der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.

(4) Die jeweils gültige Fassung der AGB ist unter www.managerreview.de/agb abrufbar.

§ 2 Vertragsschluss und Leistungsumfang

(1) Angebote des Anbieters sind freibleibend und unverbindlich. Ein Vertrag kommt erst durch die schriftliche Auftragsbestätigung des Anbieters oder durch die tatsächliche Leistungserbringung zustande.

(2) Der Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Auftragsbestätigung und den aktuellen Mediadaten des Anbieters. Die Mediadaten sind unter www.managerreview.de/mediadaten einsehbar.

(3) Der Anbieter behält sich das Recht vor, Aufträge ohne Angabe von Gründen abzulehnen, insbesondere wenn der Inhalt gegen geltendes Recht, die guten Sitten oder die redaktionellen Grundsätze des Anbieters verstößt.

(4) Änderungen und Ergänzungen des Vertrages bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Abbedingung dieses Schriftformerfordernisses.

§ 3 Redaktionelle Auszeichnungen und Siegel

(1) Redaktionelle Vergabe: Alle Auszeichnungen, Siegel und Zertifizierungen (z.B. "Top-Experte", "Innovationsindex", "Leadership Excellence", "Digital Transformation") werden ausschließlich durch die unabhängige Redaktion des Anbieters vergeben. Eine Vergabe kann nicht gekauft oder erzwungen werden.

(2) Bewerbung und Nominierung: Interessenten können sich selbst bewerben oder von Dritten nominiert werden. Die Redaktion prüft jede Bewerbung nach eigenen, nicht offenzulegenden Kriterien. Ein Anspruch auf Auszeichnung besteht nicht.

(3) Nutzungsrecht nach Auszeichnung: Erst nach erfolgreicher redaktioneller Auszeichnung kann der Ausgezeichnete ein kostenpflichtiges Nutzungsrecht für das entsprechende Siegel erwerben. Die Nutzung des Siegels ohne vorherige redaktionelle Auszeichnung ist untersagt.

(4) Umfang des Nutzungsrechts: Das Nutzungsrecht umfasst die Verwendung des Siegels auf der eigenen Website, in Geschäftsunterlagen, auf Visitenkarten und in der Unternehmenskommunikation für die vereinbarte Laufzeit.

(5) Einschränkungen: Das Siegel darf nicht verändert, verfälscht oder in irreführender Weise verwendet werden. Die Verwendung in Zusammenhang mit rechtswidrigen, sittenwidrigen oder rufschädigenden Inhalten ist untersagt.

(6) Widerruf: Der Anbieter behält sich vor, eine Auszeichnung und das damit verbundene Nutzungsrecht zu widerrufen, wenn nachträglich Umstände bekannt werden, die einer Auszeichnung entgegenstehen, oder wenn der Ausgezeichnete gegen diese AGB verstößt.

§ 4 Nutzungsrechte und Lizenzen

(1) Der Auftraggeber räumt dem Anbieter für die Dauer der Vertragslaufzeit das Recht ein, die vom Auftraggeber bereitgestellten Inhalte (Texte, Bilder, Logos) im Rahmen der vereinbarten Leistungen zu nutzen, zu vervielfältigen und öffentlich zugänglich zu machen.

(2) Der Auftraggeber versichert, dass er über alle erforderlichen Rechte an den bereitgestellten Inhalten verfügt und diese frei von Rechten Dritter sind. Der Auftraggeber stellt den Anbieter von allen Ansprüchen Dritter frei, die aufgrund einer Verletzung dieser Zusicherung entstehen.

(3) An den vom Anbieter erstellten Inhalten (redaktionelle Texte, Grafiken, Layouts) verbleiben sämtliche Urheber- und Nutzungsrechte beim Anbieter. Der Auftraggeber erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für die vereinbarte Laufzeit.

(4) Nach Vertragsende ist der Auftraggeber nicht berechtigt, die vom Anbieter erstellten Inhalte weiter zu nutzen, es sei denn, es wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart.

§ 5 Preise und Zahlungsbedingungen

(1) Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Preise gemäß den aktuellen Mediadaten. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.

(2) Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zahlbar, sofern nicht anders vereinbart.

(3) Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz zu berechnen. Die Geltendmachung eines höheren Verzugsschadens bleibt vorbehalten.

(4) Bei Medienpartnerschaften mit monatlicher Zahlweise ist der monatliche Betrag jeweils zum 1. eines Monats im Voraus fällig.

(5) Aufrechnungsrechte stehen dem Auftraggeber nur zu, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt, unbestritten oder vom Anbieter anerkannt sind.

§ 6 Vertragslaufzeit und Kündigung

(1) Die Vertragslaufzeit ergibt sich aus der jeweiligen Auftragsbestätigung. Medienpartnerschaften haben eine Mindestlaufzeit gemäß dem gewählten Paket.

(2) Verträge mit fester Laufzeit können mit einer Frist von 3 Monaten zum Ende der Vertragslaufzeit gekündigt werden. Erfolgt keine Kündigung, verlängert sich der Vertrag automatisch um die ursprüngliche Laufzeit.

(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn der Auftraggeber mit der Zahlung von mehr als zwei Monatsraten in Verzug ist.

(4) Kündigungen bedürfen der Schriftform.

§ 7 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

(1) Der Auftraggeber ist verpflichtet, alle für die Leistungserbringung erforderlichen Materialien (Texte, Bilder, Logos, Informationen) rechtzeitig und in geeigneter Form bereitzustellen.

(2) Der Auftraggeber prüft die vom Anbieter erstellten Inhalte vor Veröffentlichung und erteilt innerhalb von 5 Werktagen nach Übermittlung die Freigabe. Erfolgt keine Rückmeldung innerhalb dieser Frist, gilt die Freigabe als erteilt.

(3) Verzögerungen, die auf mangelnde Mitwirkung des Auftraggebers zurückzuführen sind, gehen nicht zu Lasten des Anbieters. Der Anbieter ist berechtigt, vereinbarte Termine entsprechend anzupassen.

§ 8 Haftung und Gewährleistung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen.

(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(3) Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters ausgeschlossen.

(4) Der Anbieter übernimmt keine Garantie für bestimmte Reichweiten, Rankings oder wirtschaftliche Erfolge. Die Wirksamkeit von Werbemaßnahmen hängt von zahlreichen Faktoren ab, die außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters liegen.

(5) Der Anbieter behält sich vor, die technische Plattform und das Design der Website jederzeit zu ändern, solange die vereinbarten Leistungen im Wesentlichen erhalten bleiben.

§ 9 Datenschutz

(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Auftraggebers ausschließlich im Rahmen der geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen, insbesondere der DSGVO.

(2) Einzelheiten zur Datenverarbeitung sind der Datenschutzerklärung unter www.managerreview.de/datenschutz zu entnehmen.

(3) Soweit der Auftraggeber dem Anbieter personenbezogene Daten Dritter übermittelt, versichert er, dass er zur Übermittlung berechtigt ist und die betroffenen Personen ordnungsgemäß informiert wurden.

§ 10 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis ist Stadtlohn, sofern der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

(4) Mündliche Nebenabreden bestehen nicht. Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform.

Stand: Januar 2026

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